Gegen den Lokalrivalen Frankenthal lief es von Beginn an erheblich besser als im Spiel vor 14 Tagen. Nach zweieinhalb Stunden sah die Lage schon recht gut aus. Jochen Bruch stand zu diesem Zeitpnkt bereits deutlich besser, an den übrigen Brettern war zumindest kein klarer Nachteil zu sehen. Lediglich Andreas Lambert stand etwas unter Druck, konnte aber durch ein Bauernopfer aussichtsreiches Gegenspiel initiieren. Dann gab es bei Roland Simon einen ziemlich überraschenden taktischen Einschlag, der einen wichtigen Bauern kostete. Es folgten Remisen von Krieger, Gypser, Lambert und Ersatzmann Füss. Stefan Johann holte den vollen Punkt und brachte die Zwölfer in Führung. In der Zeitnotphase musste Roland Simon dann noch kapitulieren, so dass beim Stand von 3:3 noch zwei Partien liefen.
Den Punkt zum 4:3 holte Jochen Bruch. Sein Positionsvorteil resultierte in einem Mehrbauern, den er technisch versiert im Leichtfigurenendspiel verwandelte. Es blieb die Partie von Reiner Junker, der ein etwas besseres Turmendspiel hatte. Der Gegner musste auf Gewinn spielen, was nach hinten losging. Reiner konnte 2 verbundene Freibauern bilden und gewann sicher zum 5:3.
Damit befinden wir uns wieder im Mittelfeld der Tabelle und können zuversichtlich ins neue Jahr gehen.